10 Tipps die dir im Alltag helfen unser Klima zu schützen! | one4good
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10 Tipps die dir im Alltag helfen unser Klima zu schützen!

Das Leben auf unserem Planeten ist durch die sich stetig erwärmende Erde zunehmend gefährdet. Treibhausgase müssen umgehend reduziert werden. Dies können wir nur gemeinsam schaffen, wir müssen alle mit anpacken, wenn wir etwas gegen den Klimawandel unternehmen wollen.

1. Wechsle zu einer Ökobank

Du denkst dir gerade, bitte was?

Klingt im ersten Moment vielleicht etwas komisch, aber ja, das gibt’s tatsächlich.

Anders als herkömmliche Banken entscheiden sich Ökobanken gegen die Investition in Nahrungsmittelspekulation, klimaschädliche Energieformen oder sogar Investitionen in Waffen.

Sie investieren stattdessen in nachhaltige Projekte und erneuerbare Energien. Sie tragen wesentlich dazu bei, eine nachhaltigere Wirtschaft aufzubauen.

Hier findest du die besten ethischen Banken.

2. Spare Strom

Wechsel zu Ökostrom.

Denn Strom aus Kohle, Gas und Öl ist nicht nur teuer, sondern schadet auch unserem Klima. Durch den Bezug von Ökostrom aus Wasser, Wind und Solarkraft können wir allerdings bis zu 90 Prozent CO2 einsparen.

Bis 2035 hat Deutschland sich dazu verpflichtet auf erneuerbare Energien umzusteigen, da sie das 1,5 Grad Ziel erreichen wollen - aber nicht nur das Land an sich ist verantwortlich.

Achte also zusätzlich darauf dass deine elektronischen Geräte, ausgesteckt sind wenn du sie nicht benutzt und bei Neuanschaffungen, dass sie eine gute Energieeffizienz haben. Denn häufig ist nicht das in der Anschaffung billigste Gerät auch das in Nutzung effektivste. Oftmals rechnet sich der höhere Preis schnell durch die Einsparung des verbrauchten Stroms im Gebrauch und ist noch dazu klimafreundlicher (Quelle: Klima-invest).

3. Kaufe regional und saisonal ein

Regionale Lebensmittel sind besser für unser Klima, da sie kürzere Transportwege haben und somit weniger Emissionen produzieren.

Wusstest du, dass ein Kilogramm Mango aus Übersee ca. 1,73 kg CO2 Emissionen produziert?

Konkret entspricht das in etwa der Menge an CO2 die ausgestoßen wird wenn man 12 km mit dem Auto fährt. Ganz schön viel, nicht wahr? (Quelle: Watson)

Nicht nur Obst, sondern beispielsweise auch die Herstellung von Ölen aus dem Ausland verursacht einen immensen CO2 Ausstoß und zerstört zudem noch die Natur und Artenvielfalt in den jeweiligen Ländern.

Grund dafür ist, dass z.B. für die Produktion von Palmöl oder Kokosöl in Südostasien Regenwälder abgeholzt werden. Diese sind aber wichtig für unser Klima, da sie eine große Menge an CO2 filtern und wir sollten sie deshalb schützen.

Um dir das Ganze einfacher zu machen, findest du hier einen Saisonkalender für Obst und Gemüse. Schau ihn dir doch einfach mal an und versuch dies in deinen Alltag einzubauen :)

4. Nutze Fahrrad, Bus und Bahn

Gerade jetzt in den warmen Sommermonaten kannst du doch vieles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen und kannst damit völlig ohne Gewissensbisse von A nach B kommen.

Sollten doch mal längere Strecken anstehen, welche du mit deinem Drahtesel nicht unbedingt bewältigen kannst, solltest du anstatt ins eigene Auto zu steigen doch lieber auf Bus oder Bahn umschwenken.

Dieses Jahr haben wir mit dem 9-Euro-Ticket ja noch zusätzlich das Glück, dass das ganze mehr als erschwinglich für jedermann ist.

Es ist kein Geheimnis, dass Bus und Bahn effizienter sind als das eigene Auto, da sie viel mehr Menschen transportieren können und gleichzeitig einen wesentlich geringeren Energieaufwand haben.

5. Reduziere deinen Fleisch- und Milchprodukte Konsum

Vegan oder ganz vegetarisch ist nicht dein Ding? Können wir akzeptieren.

Aber kein Mensch braucht jeden Tag ein Stück Fleisch auf dem Teller oder eine Wurst auf der Semmel. Probier es doch einfach mal aus und schütze damit unser Klima.

Denn wer weniger Fleisch & Milchprodukte verzehrt, verursacht automatisch weniger Emissionen. Durch eine vegetarische Ernährung können pro Person 300-400 kg CO2 im Jahr eingespart werden, das sind ganze 30 Prozent.

Willst du noch einen Schritt weitergehen, dann versuch ganz auf tierische Produkte zu verzichten. Denn nicht nur die Fleischproduktion ist schädlich für unser Klima.

Wusstest du, dass auch bei der Herstellung von Käse und Butter Treibhausgase entstehen? Deshalb spart man mit veganer Ernährung sogar noch mehr Emissionen ein (Quelle: Utopia).

Solltest du doch mal Lust auf Fleisch, Käse, Milch oder Butter bekommen, dann achte doch wenn möglich auf die Haltungsform der Tiere.

Zum einen aus Liebe zu den Tieren selbst und zum anderen auch wegen der durch die Haltungsform produzierten Emissionen.

Bio Fleisch und Milch Produkte schneiden dabei am besten ab.

Warum das so ist? Da in der konventionellen Haltung von Tieren Soja verfüttert wird und um dieses zu gewinnen, wird der Regenwald in Südamerika gerodet.

6. Lebe achtsamer

Wir sind eine sehr verschwenderische Generation. Mit allem.

Durch den Kauf von Einwegprodukten, die Unsummen an in Plastik verpackten Kleinigkeiten, etc. schaden unserem Klima.

Deshalb achte doch beim nächsten Einkauf darauf, deine eigene Einkaufstasche mitzunehmen. Kaufe offenes Obst und Gemüse. Greif lieber zu in Papier verpackten produkten. Es sind die Kleinigkeiten, die in Summe einen großen Unterschied machen können.

7. Nutze Produkte gemeinsam & mehrfach

Du denkst, du brauchst mal wieder ein neues Paar Schuhe oder eine neue Handtasche? Dann schau dich doch erstmal im nächsten Secondhand Laden um, bevor du zur nächsten Fast-Fashion Kette rennst. Oft findest du da sehr gut erhaltene Schätze und sparst durch die Wiederverwendung zusätzlich Ressourcen und vermeidest Abfälle.

Dies kannst du nicht nur für Fashion anwenden. Neue Produkte herzustellen, bedeutet neben dem Ressourcenverbrauch immer auch Energieverbrauch. Jeder Deutsche verursacht im Durchschnitt ca. 2,75 Tonnen CO2 Emissionen jährlich durch Konsumprodukte (Lebensmittel ausgenommen) (Quelle: Utopia).

Also leih dir doch einfach bei deinem Nachbarn oder Freunden, Dinge, die du nur einmalig oder selten brauchst. Schau bei eBay Kleinanzeigen vorbei bevor du dir Technik, Möbel oder was auch immer neu kaufst. Auch mieten, von Produkten, die du nur selten brauchst, ist eine Option.

8. Gehe joggen statt ins Fitnessstudio

Du gehst gerne laufen und möchtest dich auch sonst fit halten?

Befürworten wir natürlich. Aber warum nicht das Fitnessstudio gegen den Park eintauschen? Zum einen hast du eine schönere Aussicht und bessere Luft, wenn du durch den Park läufst. Zum anderen sparst du Energie und damit CO2 Emissionen. Denn dein Laufband im Fitnessstudio ist mit Strom betrieben. Brauchs doch nicht, oder ;-)?

9. Lüfte stoß

Klar, gerade ist Sommer und keiner von uns hat die Heizung an. Aber für die kältere Jahreszeit solltest du wirklich darauf achten, dass deine Fenster nicht dauerhaft gekippt sind. Viel mehr solltest du für die Frischluftzufuhr einmal pro Stunde Stoßlüften. Fenster ganz auf, verbrauchte Luft raus, frische Luft rein. Fenster zu. Das spart dir Heizkosten, reduziert CO2-Emissionen und verhindert zusätzlich die Schimmelbildung.

10. Wasch deine Wäsche auf niedrigen Temperaturen

Wasch deine Wäsche doch einfach mal bei niedrigeren Temperaturen oder sogar kalt. Sauber wird sie ganz bestimmt trotzdem. Zusätzlich kannst du mit einer um 20 Grad niedrigeren Waschtemperatur den Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent senken (Quelle: smarticular.net).

Wäsche gewaschen und ab in den Trockner? Wieso nicht einfach mal Strom und Energie einsparen und die Wäscheleine benutzen? Trocknet zwar etwas langsamer, aber dafür um einiges wertvoller für die Umwelt.

Du möchtest noch mehr zum Thema Klimaschutz wissen? Dann schau bei unserem letzten Blogpost vorbei.